Polyethylen-Kunststoff (PE)
PE ist Polyethylen, ein Kunststoff, aus dem Kunststofffolien, Plastiktüten und diverse andere Teile hergestellt werden können. Um die Umweltbelastung durch Plastikmüll zu reduzieren, können dem Kunststoff Abbaumittel zugesetzt werden, die einen schnelleren Abbau bewirken. Diese Art von Polyethylen wird daher als umweltfreundlicher Kunststoff bezeichnet. Es ist leicht, langlebig und einer der am häufigsten produzierten Kunststoffe.
* Kundenspezifische PE-Kunststoffprodukte oder -teile
Polyethylen, kurz PE, ist ein thermoplastisches Harz, das durch Polymerisation von Ethylen hergestellt wird. Es ist die Struktur der einfachsten organischen Polymerverbindungen und das weltweit am häufigsten verwendete Polyethylen-Polymermaterial. Je nach Dichte wird es in Polyethylen hoher Dichte (HDPE), Polyethylen mittlerer Dichte (MDPE) und Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) unterteilt.
Polyethylen ist geruchlos, ungiftig, fühlt sich wachsartig an, besitzt eine ausgezeichnete Kältebeständigkeit (bis zu einer Einsatztemperatur von -100 bis -70 °C), eine gute chemische Stabilität und ist gegenüber den meisten Säuren und Laugen beständig (jedoch nicht gegenüber den oxidierenden Eigenschaften von Säuren). Es ist bei Raumtemperatur in gängigen Lösungsmitteln unlöslich, nimmt wenig Wasser auf und bietet eine ausgezeichnete elektrische Isolation.
Wie wird Polyethylen (PE) hergestellt?
Polyethylen wird durch Polymerisation von Ethylen- (oder Ethen-)Monomer hergestellt. Die PE-Ketten entstehen durch Additions- oder radikalische Polymerisation. Mögliche Synthesemethoden sind:
Ziegler-Natta-Polymerisation und
Metallocen-Katalyse
Sind PE-Harze giftig?
Polyethylen gilt in fester Form als sicher und ungiftig. Es kann jedoch toxisch wirken, wenn es eingeatmet oder als Dampf oder Flüssigkeit aufgenommen wird (z. B. während Herstellungsprozessen).
Welche Arten von PE sind üblich?
Welche Arten von PE sind üblich?
Je nach Dichte und Verzweigung können verschiedene PE-Typen sehr unterschiedliche Eigenschaften aufweisen.
Die PE-Grade werden daher wie folgt klassifiziert.
Verzweigte Versionen
Polyethylen niedriger Dichte (LDPE)
Lineares Polyethylen niedriger Dichte (LLDPE)
Lineare Versionen
Polyethylen hoher Dichte (HDPE)
Ultrahochmolekulares Polyethylen (UHMWPE)
Vernetztes Polyethylen (PEX oder XLPE)
Darüber hinaus sind auch andere PE-Typen erhältlich, wie zum Beispiel:
Polyethylen mittlerer Dichte (MDPE)
Polyethylen ultra niedriger Dichte (ULDPE)
Hochmolekulares Polyethylen (HMWPE)
Metallocen-Polyethylen (mPE)
Chloriertes Polyethylen (CPE)

Welche Eigenschaften hat HDPE?
1. Polyethylen ist ein typisches thermoplastisches, geruchloses, geschmackloses, ungiftiges, brennbares weißes Pulver.
2. Der Schmelzpunkt von Polyethylen liegt bei 100-130 °C – seine Kältebeständigkeit ist ausgezeichnet.
3. Polyethylen besitzt eine gute chemische Stabilität und ist beständig gegen verdünnte Salpetersäure, verdünnte Schwefelsäure, Salzsäure, Fluorwasserstoffsäure, Phosphorsäure, Ameisensäure, Essigsäure, Ammoniak, Amine, Wasserstoffperoxid, Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid und andere Lösungen bei Raumtemperatur.
4. Polyethylen ist leicht anfällig für Photooxidation, thermische Oxidation, Ozonzersetzung und wird unter der Einwirkung von ultravioletten Strahlen leicht abgebaut.
5. Dauerhafter Temperaturbereich: -50 °C bis +60 °C, relativ hartes Material mit nützlichen Temperatureigenschaften
6. Kostengünstiges Polymer mit guter Verarbeitbarkeit
7. Sehr geringe Wasseraufnahme
Welche Art von Polyethylen ist recycelbar?
Die Harzidentifikationscodes für die beiden Hauptformen von PE lauten:
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